Die Sache mit der Ordnung

 

Wie kann es sein, dass sich in der Schublade, in der letzte Woche noch peinlichste Ordnung geherrscht hat, heute morgen ein einziger Unterwäschesalat befindet? Socken, am Wochenende noch farbig schön sortiert – freitags, ein kunterbuntes Durcheinander. Und warum betrifft das nur meine Schränke? Bei IHM sieht es immer so aus, als wären Winkel und Zollstock im Spiel gewesen. Entweder liegt es daran, dass ich morgens grundsätzlich mit geschlossenen Augen in den Schrank greife, um 20 Minuten später vor dem Spiegel, von Entsetzen gepackt, wieder ins Schlafzimmer eile, um orange gegen grau zu tauschen. Dass dabei vielleicht die ein oder andere Socke nicht mehr an den angestammte Platz findet, wäre durchaus denkbar. Oder aber es gibt die Heinzelmännchen wirklich und ich habe sie verärgert. Immerhin gelingt es mir nicht die Wäsche auch zu verfärben oder gar verschwinden zu lassen. Das überlasse ich gerne ihm, sonst hätte ich ja gar nix mehr zum Maulen. Alles für die große Wäsche gibt’s im August im Angebot, ich sortier derweil – mal wieder – ein paar Socken.

Farbenfrohe Grüße aus dem Paradieschen sendet Judith Wentzel

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