Eine schwierige Frage

 

Was schenken wir unseren Kunden zu Weihnachten? Bis vor ein paar Jahren eine schwierige Frage. Zum einen sollte das Geschenk in ausreichender Menge verfügbar sein, zum anderen sollte es auch noch was Brauchbares sein. Na ja, und ganz nebenbei war es natürlich auch immer eine Budgetfrage – mit steigenden Kundenzahlen eine nicht unerhebliche. Es müßte 2010 gewesen sein, als wir eine richtig gute Idee hatten: wir machen einen Paradieschen-Familienkalender. Den kann (fast) jeder gebrauchen und wer ihn nicht möchte, kann ihn immer noch verschenken. So dachten wir damals. Die Resonanz war gut – zumindest habens sich viele begeisterte und kaum kritische Kunden gemeldet. Und schon im Oktober kamen die ersten Nachfragen, ob es denn im Dezember den Kalender wieder geben werde. Seitdem haben wir diesen Kalender Jahr für Jahr drucken lassen. Die kritischen Stimmen wurden allerdings mit den Jahren lauter und leider zunehmend aggressiver, was uns die Freude an dem Kalender mit der Zeit nahm. Dann ließen wir für das Paradieschen vor zwei Jahren eine CO2-Bilanz erstellen und unser schöner, praktischer Kalender entpuppte sich darin als ein gewaltiger Posten. Dann erreichte uns ein Brief der Familie Frey, unserem Eier- und Nudellieferanten aus Monbrunn. Darin stellten sie uns das Agro-Forst-Projekt vor: Bäume auf Ackerflächen pflanzen, zum Erosionsschutz, der CO2 Regulierung und zur Verbesserung der Wasserbindung im Boden. Und Bäume pflanzen auf dem Gelände der mobilen Hühnerstelle zum Schutz vor Raubvögeln und der Sonne. Von diesem Brief bis zur Idee, mit dem Kalender-Budget etwas Gutes hier in der Region zu tun, war es dann kein großer Schritt mehr. Und so entschlossen wir uns im Sommer 2021, uns allen etwas für das Klima zu schenken.

Wir hoffen, dass Sie unsere Entscheidung gut heißen und damit unseren Weg zur Klimaneutralität mittragen.
Ihr Paradieschen Team

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