Gute, gesunde Eier – so wie früher

Gute, gesunde Eier – so wie früher

 

Seit Anfang 2016 kommen die Eier des Paradieschens auch aus Laufach-Frohnhofen – vom Bioland-Hof Schreiter.

Seit 2004 bekommen wir unsere leckeren Bioeier vom Bauernhof der Familie Frey. In diesem Jahr kam nun ein weiterer Eierlieferant hinzu: der Bioland-Hof Schreiter. Der Bauernhof im Vorspessart existiert bereits seit 1949. Siegbert Schreiter übernahm ihn 1985 von seinen Eltern. Ökologie war schon immer seine Leidenschaft. Die Entscheidung, den Hof ökologisch zu bewirtschaften, fiel auf einer Landwirtschaftsschule. Schreiter erinnert sich: „Die Unterhaltung mit einem Professor gab den Anstoß. Er überzeugte mich davon, Biobauer zu werden.“ In den Jahren 1990/1991 stellte er dann endgültig auf ökologischen Landbau um. 1992 wurde sein Betrieb nach den strengen Bioland-Richtlinien zertifiziert. Neben Legehennen gibt es auf dem 73 Hektar großen Bauernhof, den Siegbert Schreiter gemeinsam mit seiner Frau Andrea bewirtschaftet, auch eine Rinderzucht für die Färsen- und Ochsenmast.

schreiter-jpgFür ihre 450 Hennen hat das Ehepaar Schreiter zwei mobile Hühnerställe angeschafft. Die Ställe haben zwei Etagen – unten ist viel Platz zum Scharren und Ruhen, oben können die Tiere in gemütlichen Familiennestern die Eier legen, ihr Futter fressen, frisches Wasser zu sich nehmen und nachts auf ihren Sitzstangen schlafen. Dazu kommen freie Ausgänge nach draußen. Sobald die Wiese schmutzig oder leer gepickt ist, kann der Stall auf Rädern zur nächsten Wiese gebracht werden. „Natürlich macht das mehr Arbeit“, erklärt Schreiter, „aber die Tiere danken es mir. Durch den freien Auslauf sind sie viel ausgeglichener. Außerdem haben die mobilen Ställe hygienische Vorteile, da die Belastung der Tiere durch Mist und Keime durch den wechselnden Auslauf geringer wird. “ So sind kranke Hennen auf dem Hof Laufachtal die Ausnahme.

Das Futter für ihre Legehennen erzeugen die Schreiters nach Bioland Richtlinien zu mind. 50% auf ihrem Hof selbst. Sie lassen das Getreide in einer Futtermühle weiterverarbeiten. Dort werden je nach Anforderung verschiedene Futtermischungen zusammengestellt.

Siegbert Schreiter hat seine Entscheidung für den ökologischen Landbau bis heute nicht bereut, obwohl der Anfang gewiss nicht leicht war: „Damals, als wir anfingen umzustellen, konnte man die Biobauern in unserer Region an einer Hand abzählen. Wir hatten keine Absatzwege, der Markt für Bio-Lebensmittel war noch gar nicht erschlossen. Das hat sich erst im Laufe der Jahre entwickelt.“

Dass sie nun das Paradieschen mit Eiern beliefern, macht die beiden schon ein wenig stolz. Schließlich ist es für sie die beste Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein.

2018-05-22T11:53:00+00:00  19.03.2016|  | 0 Kommentare

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