Die Meisterin der Entgiftung

Ohne Leber keine Entgiftung

 

sie ist ca. 1,5 kg schwer und eines der wichtigsten Organe im Körper: die Leber. Sie ist die Chefin, wenn es um das Thema Entgiftung geht. Unsere Entgiftung ist nämlich lebensnotwendig. Dabei geht es vor allem um Giftstoffe, die ständig im Körper anfallen. Wie wir unsere Leber unterstützen können, das möchte ich heute mit Euch klären.

Die Leber durchfließt jeden Moment ca. 1/4 des gesamten Blutes unseres Körpers. Das Blut stammt vor allem aus den Bauchorganen und hier vor allem aus dem Darm. Voll beladen mit Vitaminen, Nährstoffen, Fetten, aber auch Abfallstoffen, wie z.B. Ammoniak, das bei der Verdauung entsteht. In der Leber werden die Giftstoffe nun herausgefiltert und entsorgt. Nährstoffe werden zu benötigten Orten geschickt und Fette gespeichert oder abgegeben – je nach Bedarf. Ebenso produziert die Leber unsere Gallenflüssigkeit. Diese hilft bei der Verdauung, indem sie Fette verdaulich macht. Durch jedoch zu viel Fett, zu viele Giftstoffe oder Entzündungen der Leber ist diese in ihrer Funktion eingeschränkt. Ist die Leber beeinträchtigt, meldet sie sich jedoch nicht mit Schmerz. Und dies kann eben auch heimtückisch sein. Auch der Volksmund weiß: „Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit.“ Wer denkt schon bei Müdigkeit an die Leber? Grund genug also die Frage zu stellen, wie wir unsere Leber unterstützen können.

Und das ist erfreulicherweise ziemlich einfach. Das wichtigste ist, die Leber zu entlasten. Das bedeutet, möglichst wenige Gifte zuzuführen. Sprich, Alkohol meiden, Zigaretten aus dem Fenster werfen, Bio-Obst und -Gemüse kaufen, um Spritzmittel zu vermeiden. Daneben lauern auch in der Wohnung Gifte, die die Leber belasten. Weichmacher in Plastik, Ausdünstungen aus Billig-Möbeln, chemische Reinigungsmittel. In der Gesamtsumme sind die Gifte des heutigen Alltags nicht zu unterschätzen. Hier gilt: jede Giftquelle weniger ist ein Erfolg!
Auch durch die Ernährung können wir unsere Leber kräftig unterstützen. Hier vor allem durch Bitterstoffe. Diese regen unsere Gallenproduktion an, wodurch Fette dann besser verdaut werden können und nicht so viele Giftstoffe im Darm anfallen. Außerdem wird die Durchblutung im gesamten Magen-Darm-Trakt angeregt. Sie wirken entzündungshemmend und krampflösend. Bitterstoffe sind vor allem enthalten in bitteren Salaten wie Chicorée oder Radicchio, aber auch in Artischocken, Rucola, Grapefruit, Löwenzahn oder Hopfen, ebenso wie in den Gewürzen Basilikum, Bohnenkraut, Rosmarin und Thymian.
Leckere Rezept-Ideen mit Bitterstoffen findest du hier, hier und hier.

Viel Spaß beim Testen!

Eure Heilpraktikerin Marilena Späck vom Paradieschen-Team

2018-07-09T12:51:30+00:00  9.07.2018|  | 0 Kommentare

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